Energieberater/-in für bestehende Nichtwohngebäude

Modul-Nr: U-181-8

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Termine und Informationen:

Termine:

23.11.2026
23.11.2026
23.11.2026

4 Wochen in Vollzeit
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Beschreibung:

Klimaschutz und Energieeffizienz gewinnen gerade vor dem Hintergrund aktueller klima- und energiepolitischer Zielsetzungen an Bedeutung. Zunehmende Verbrauchernachfragen und die Energieausweispflicht für Wohn- und Nichtwohngebäude tragen dazu bei, dass der Bedarf nach fachgerechter Energieberatung und sachverständiger Betreuung energieeffizienter Neubau- und Sanierungsmaßnahmen mehr und mehr steigt.

Besonders im bisher vernachlässigten Sektor der Nichtwohngebäude (wie z. B. Industrie- und Gewerbegebäude, Schulen, Hallenbäder, Krankenhäuser) steckt noch ein enormes Energieeinspar-Potenzial; die ca. 2,7 Millionen beheizten Nichtwohngebäude (ohne Industrie) in Deutschland, die ca. 13 % des Gebäudebestandes ausmachen, sind für mehr als ein Drittel des gebäudebezogenen Endenergieverbrauchs in Deutschland verantwortlich. Damit sind Energieberater für bestehende Nichtwohngebäude gefragte Experten.

Der Kurs ist eine Erweiterung des Energieberaters für Wohngebäude auf den Bereich Nichtwohngebäude. Er ist laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit der nötigen Grundqualifikation, die Sie schon mitbringen, förderfähig für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme - Modul 2: Energieberatung DIN V 18599.

Desweiteren besteht die Chance, sich als Energieeffizienzexperte für das Förderprogramm Bundesförderung für effiziente Gebäude - Nichtwohngebäude listen zu lassen, sowie Energieausweise gemäß §88 GEG ausstellen zu dürfen.

Unterrichtsform:

E-Learning/ Blended Learning / Virtuelles Klassenzimmer

Unterrichtszeiten: 08:00 – 16:00 Uhr
Abschluss:

Trägerinternes Zertifikat bzw. Teilnahmebescheinigung

Ort:

Z&P Schulung GmbH
Rabensteinplatz 1
04103 Leipzig

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  • Inhalte
    • GEG, EU-Gebäuderichtlinie, DIN V 18599, EDL-Gesetz
    • Grundlagen der Bilanzierung von Nichtwohngebäuden
    • Wärmedämmstoffe und -systeme von Fassadensystemen
    • Heizungstechnik in Nichtwohngebäuden
    • Warmwasserbereitung in Nichtwohngebäuden
    • Lüftungsanlagen in Nichtwohngebäuden
    • Überblick Kältetechnik
    • Beleuchtungssysteme
    • Einsatz erneuerbarer Energien
    • Fördermöglichkeiten
    • Ausschreibung/Vergabe
    • Qualitätskontrolle/Abnahme
    • Erstellung eines Energieberaterberichtes mit mündlicher Prüfung
    • Schriftliche Abschlussprüfung
  • Zielgruppe
    Die Weiterbildung «Energieberater/-in Nichtwohngebäude» richtet sich an Personen mit beruflicher Qualifikation i. S. d. §88 Abs.1 GEG (z. B. Architekt:innen, Ingenieur:innen, Meister, Techniker).

    Architekt:innen / Ingenieur:innen technischer oder naturwissenschaftlicher Fachgebiete
    Meister und Techniker aus Bau?, Ausbau? oder anlagentechnischen Gewerben
    Fachkräfte mit Beurteilungsschwerpunkt Gebäudehülle oder Anlagentechnik
  • Zugangsvoraussetzungen

    Voraussetzung für die Teilnahme ist eine berufliche Qualifikation i. S. d. §88 Absatz 1 GEG.

    Dieses Modul bildet die Inhalte des Vertiefungsmoduls für Nichtwohngebäude ab.

    Bei einer beruflichen Qualifikation i. S. d. §88 Absatz 1 Nr. 2 GEG und dem Ziel, sich als Energieeffizienzexperte für das Förderprogramm Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude listen zu lassen, müssen Sie für einen Direkteinstieg die Inhalte des Basismoduls (laut Regelheftes zur EEE-Liste) vorweisen können. Diese Basisinhalte können Sie im Modul U-2347 Energieberater/-in Professional finden.

    Bei einer beruflichen Qualifikation i. S. d. §88 Absatz 1 Nr. 3 und 4 GEG und dem Ziel, sich als Energieeffizienzexperte für das Förderprogramm Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude listen zu lassen, müssen Sie für einen Direkteinstieg die Inhalte des Basismoduls (laut Regelheftes zur EEE-Liste) vorweisen können. Diese Basisinhalte können Sie in diesem Fall im Modul U-2894 Energieeffizienz-Experte für Wohngebäude finden.

    Entsprechende Erfahrung und Berufspraxis bzw. betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind wünschenswert, aber nicht Bedingung. Die Teilnehmer sollten den täglichen Umgang mit dem PC gewohnt sein und das Sprachlevel Deutsch C1 besitzen.

  • Perspektiven
    Energieberater für Nichtwohngebäude finden Beschäftigung in Energieberatungsunternehmen, bei Ingenieur- und Architekturbüros, aber auch in der öffentlichen Verwaltung. Spezielle Gesetzgebungen und die Energieausweispflicht für Nichtwohngebäude tragen zu einer wachsenden Nachfrage an fachgerechter, geförderter Energieberatung bei. Ebenso ist eine sachkundige Baubetreuung und -überwachung bei energetischer Gebäudesanierung immer öfter gefragt. Komplexe Bautechnik und Arbeitsabläufe sowie die ständige Weiterentwicklung der Anlagentechnik erfordern professionelles Know-how.

    Wenn Sie die nötige Grund- und Zusatzqualifikation i. S. d. §88 Absatz 1 GEG für den Bereich Bundesförderung für effiziente Gebäude - Wohngebäude mitbringen, dann können Sie sich nach dem erfolgreichen Besuch der Weiterbildung für den Bereich Bundesförderung für effiziente Gebäude - Nichtwohngebäude listen lassen.
  • Fördermöglichkeiten
    Bildungsgutschein, Qualifizierungschancengesetz, Berufsförderung (BFD) der Bundeswehr, Rehabilitationsförderung, Deutsche Rentenversicherung Bund

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